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Energie sparen

Möchten Sie den Energieverbrauch in Ihrem Haushalt senken und damit bares Geld sparen?

Wir möchten Ihnen praktische Tipps geben, wie Sie Energie effizient einsetzen, dabei Geld sparen und, was in den letzten Jahren immer wichtiger geworden ist, die Umwelt entlasten.

Hier unsere Anregungen und Tipps zum allgemeinen Energiesparen:
  • Richtiges lüften
    Erneuern Sie regelmäßig die Raumluft, möglichst drei- bis viermal pro Tag. Nicht dauerlüften, sondern zwei bis fünf Minuten stoßlüften: Dazu Fenster und Türen ganz öffnen. Je kälter es draußen ist, desto kürzer und dafür häufiger lüften. Heizkörper dabei abdrehen.
  • Stand-by
    Ob Fernsehgerät, Stereoanlage oder Computer, DVD-Player oder Faxgerät - sie alle verrichten tagtäglich ihre Dienste und benötigen dafür Energie, nicht nur im aktiven Zustand, sondern auch, wenn sie friedlich vor sich hinzudösen scheinen. Kleine rote Lämpchen signalisieren, dass die Geräte immer noch Strom aufnehmen. Da hilft nur eines, um den Stromverbrauch zu stoppen: Abschalten, aber richtig.
    • Mit einer Steckerleiste mit Ausschalter können Sie gleich mehrere Geräte auf einmal ausschalten - ideal für PC- oder Hi-Fi-Anlagen. Darüber hinaus haben gute Steckerleisten oft einen Überspannungsschutz, manchmal sogar einen Blitzschutz. Achten Sie auf Qualität und auf die Prüfzeichen auf dem Typenschild.
    • Fragen Sie beim Kauf nach, was das Gerät im Stand-by-Modus verbraucht und ob es beim Ausschalten vollständig vom Netz getrennt werden kann.
    • Viele neue Geräte verfügen über einen Öko- oder Auto-off-Schalter. Das bedeutet, dass das Gerät nur etwa eine Stunde im Stand-by-Modus bleibt und sich danach selbständig abschaltet.
    • Auch bei Geräten mit externen Netzteilen gilt: Schalten Sie testweise ein Strommessgerät zwischen. So lässt sich der Verbrauch im Stand-by-Modus ermitteln.


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  • Richtiges heizen
    Programmierbare Thermostatventile helfen beim bewussten Heizen, denn sie erhöhen beispielsweise abends die Temperatur und senken sie nachts automatisch wieder ab. Ungenutzte Wohnräume und das Schlafzimmer tagsüber auf 15 Grad heizen, da sonst aus benachbarten Räumen Energie abgeführt wird. Wenn Sie längere Zeit verreisen, Heizung nicht ganz abschalten. Besser: Thermostate herunterregeln.


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  • Abdichten und Dämmen
    Alte Fenster abdichten spart ebenfalls Energie. Besser sind jedoch neue, dicht schließende Fenster. Heizungsrohre in unbeheizten Räumen, wie etwa im Keller, sind in älteren Gebäuden meist nicht gedämmt. Holen Sie dies nach: Material dazu gibt´s in jedem Baumarkt.


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  • Heizung entlüften und nicht verdecken
    Wenn´s im Heizkörper gluckert, zirkuliert das Wasser nicht mehr richtig. Dadurch geht Energie verloren. Deshalb Ventil öffnen und Heizkörper entlüften. Damit sich die Wärme ungehindert im Raum verbreiten kann, sollten störende Verkleidungen, lange Vorhänge oder Möbel vor den Heizkörpern vermieden werden. Sie schlucken bis zu 20 Prozent der Wärme.


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  • Beleuchtung
    Eine Energiesparlampe lebt so lange wie 15 Glühlampen und spart dabei 82 Prozent Strom.


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  • Kühl- und Gefrierschränke
    • Kaufen Sie ein Gerät, das Ihrem persönlichen Bedarf entspricht. Je größer das Gerät, desto höher der Energieverbrauch. Faustregel bei Kühlschränken: Single und Zwei-Personen-Haushalte kommen mit 120 bis 140 Liter aus (ohne Gefrierfach), für größere Haushalte rechnet man 60 Liter pro Person.
    • Kühlschrank mit Gefrierfach nur, wenn kein zusätzliches Gefriergerät im Haus ist. Andernfalls lieber darauf verzichten: Ein Kühlschrank mit Gefrierfach verbraucht bis zu 50 Prozent mehr Strom - selbst in der Effizienzklasse A.
    • Stellen Sie Kühlschrank und Gefriergerät an einen möglichst kühlen Platz. Je niedriger die Umgebungstemperatur, desto niedriger ist auch der Stromverbrauch.
    • Falls Sie noch kein Gefriergerät mit Abtauautomatik haben: Regelmäßig abtauen, denn vereiste Geräte brauchen mehr Energie.


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  • Geschirrspüler
    • Verschmutztes Geschirr nicht vorspülen, sondern nur von groben Speiseresten befreien. Das spart Energie und Wasser.
    • Nur bei sehr stark verschmutztem Geschirr das Intensivprogramm wählen. Sparprogramme berücksichtigen: Beispielsweise die Geschirrart (Schonprogramm), die Geschirrmenge (Beladungserkennung) oder die Verschmutzung (Automatikprogramme).


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  • Küchenherd/Ofen
    • Wer beim Backen auf das Vorheizen verzichtet, spart bis zu 17 % Strom. Das Vorheizen empfiehlt sich nur bei empfindlichen Backwaren wie Biskuit, bei Brot oder bei kurzen Garzeiten.
    • Backofentür geschlossen halten: Bei jedem Öffnen gehen 20 % der Wärme verloren.
    • Im Umluftherd können Sie auf bis zu vier Ebenen gleichzeitig backen. Voraussetzung: Alle Gerichte benötigen dieselbe Temperatur.
    • Wer seine Brötchen auf einem Toaster mit Brötchenaufsatz anstatt im Backofen aufbackt, spart bis zu 70 % Energie. Der Backofen muss lange aufgeheizt werden und verbraucht dabei viel Strom.


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  • Wasserkocher
    Unter den verschiedensten Möglichkeiten Wasser zu erhitzen, ist der Wasserkocher die sparsamste. Bei der Auswahl des Gerätes sollten Sie auf eine Kochstoppautomatik achten.


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  • Eierkocher
    Eier kocht man am besten im elektronischen Eierkocher: Der benötigt ca. 50 % weniger Energie als ein normaler Topf.


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  • Kochen
    • Wählen Sie die Größe des Kochtopfes immer passend zur Kochstelle, sonst gehen unnötig Wärme und Energie verloren.
    • Immer den Topfdeckel auf den Topf. Kochen ohne Topfdeckel lässt den Energieverbrauch um das Drei- bis Vierfache in die Höhe schnellen.
    • Speisen mit langer Gardauer kochen günstiger im Schnellkochtopf: Er spart bis zu 30 % Energie und bis zu 50 % Zeit.


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  • Wasserhahn
    • Einhandmischer sind den Zweigriff-Armaturen vorzuziehen, da die Zweigriff-Armaturen oft zu lange brauchen bis die gewünschte Wassertemperatur eingestellt ist. Einhandmischer dagegen regulieren die gewünschte Wassermenge und -temperatur.
    • Tropfende Wasserhähne immer umgehend reparieren, denn schon bei 10 Tropfen pro Minute werden mtl. 170 l Trinkwasser verschwendet.


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  • Duschen oder Baden?
    Vollbäder verbrauchen etwa dreimal soviel Wasser und Strom wie eine 5-minütige Dusche. Stellt man diese während des Einseifens auch noch ab, fällt der Vergleich zu Gunsten der Dusche noch eindeutiger aus.


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  • WC-Spülung
    Bis zu 9 Liter Trinkwasser werden beim Betätigen der Toilettenspülung verbraucht. Nutzen Sie die Spül-Stopp-Taste und dosieren Sie so die Wassermenge nach Bedarf. Damit kann der Verbrauch bereits auf 3 bis 6 Liter reduziert werden. Der Anschluss an ein Brauch- und Regenwassersystem hilft, die Kosten weiter zu senken.


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  • Waschmaschinen-Tipps
    Auf diese Punkte sollten Sie beim Kauf und bei der Verwendung einer Waschmaschine besonders achten:
    • Verbrauch: Je weniger Wasser die Wachmaschine verbraucht, desto weniger Strom benötigt sie auch fürs Aufheizen des Wassers.
    • Effizienzklassen: Bevorzugen Sie Waschmaschinen mit den Effizienzklassen A für Energieverbrauch, Wasch- und Schleuderwirkung. Das EU-Energielabel am Gerät gibt darüber hinaus Auskunft über die durchschnittlichen Verbrauchswerte bei Wasser und Strom.
    • Lebensdauer: Qualität hat ihren Preis. Eine Studie der Stiftung Warentest ergab, dass billige Waschmaschinen wegen ihrer kürzeren Lebensdauer unterm Strich teurer sind.
    • Fassungsvermögen: Es gibt Waschmaschinen, die 6 - 8 kg Wäsche fassen. Wer die Trommel nur zur Hälfte befüllt, vergeudet Wasser und Strom.
    • Schleudern: Eine Waschmaschine mit hoher Schleuderleistung ist sinnvoll, insbesondere dann, wenn anschließend der Wäschetrockner zum Einsatz kommt. Das spart Energie und Zeit beim Trocknen.
    • Vorwaschen: Das Vorwaschprogramm nur bei sehr stark verschmutzter Wäsche wählen, z.B. bei Berufskleidung. Hartnäckige Flecken am besten mit Spezialmitteln schon vor dem Waschen behandeln.
    • Waschmittel: Moderne Waschmittel wirken bereits bei niedrigen Temperaturen. 30-bis40-Grad-Waschprogramme sind für Buntwäsche meist ausreichend und Kochwäsche wird auch bei 60 Grad sauber.


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  • Wäschetrockner-Tipps
    • Geben Sie nur gut geschleuderte Wäsche in den Trockner und nutzen Sie die Füllmenge voll aus. Je besser die Textilien geschleudert sind, desto sparsamer arbeitet der Trockner. Wenn Sie die Wäsche "bügeltrocken" trocken, braucht der Trockner weniger Energie - und das Bügeleisen auch.
    • Den Trocknerraum gut belüften. Bei manchen Modellen entweicht bis zu 35 % der Restfeuchte in den Raum. Das kann zu Problemen mit Schimmel führen.


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Energiewegweiser für den Landkreis Regen-ARBERLAND
Die Broschüre dient als Orientierungshilfe im komplexen Thema Energie und bietet wichtige Informationen rund um das Thema Wärme-, Strom- und Verkehrswende. Zudem werden die derzeit gültigen Fördermöglichkeiten aufgezeigt.
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Wasserversorgung Bayerischer Wald
 Wasserversorgung Bayerischer Wald

 Schnellinfo_Leitfaden
Energiewende.pdf (145 kb)

 Leitfaden Energienutzungsplan.pdf (15 MB)

 Info zum Energienutzungsplan des Bayer. Staatsministerium
(483 kb)

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 Energiesparen im Haushalt.pdf (610 kb)

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