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hier liegt Kollnburg

Alternativenergien

Es handelt sich hier um regenerative Energien die in unserem Gemeindegebiet auch wirklich zu finden sind. Die genannten Personen haben sich mit der Veröffentlichung auf unserer Internetseite einverstanden erklärt und können als Beratungspersonen gerne kontaktiert werden.

Hackschnitzelheizung
Hackschnitzelheizung Gemeinde Kollnburg GmbH Hackschnitzelheizungen sind vollwertige Heizungssysteme und sehr komfortabel.
Im Vergleich zu Pellets erfordern Hackschnitzel eine relativ große Lagerfläche und leistungsstärkere Lageraustragessysteme (Fördereinrichtungen mit Förderschnecken, Federkernaustragung etc.) sowie Lagereintragesysteme (Radlader etc.).

Durch die automatische Beschickung, Zündung und z.T. auch Ascheaustragung sind die Investkosten ca. 2 - 3 x teurer als Ölheizungen. Dafür ist der Energiepreis wesentlich niedriger.
Für eine richtige Auswahl der Anlage ist eine Fachberatung bzw. Planung erforderlich. Eine Entscheidung allein über Kostenvoranschläge ist nicht zu empfehlen.

Eine Hackschnitzelheizung ist ab ca. 30 kW sinnvoll. Für kleinere Anlagen sind evtl. Pelletheizungen besser. Besonders bei kleinen Anlagen ist ein Nachweis der Wirtschaftlichkeit zu empfehlen.

In speziellen Hackschnitzelanlagen können zusätzlich auch folgende Brennstoffe verbrannt werden:
  • Holzreste
  • Briketts aus Holzresten
  • Industriepellets
  • 6 mm Qualitätspellets
  • Hobel- und Sägespäne


Im Oktober 2007 wurde das Heizwerk der Gemeinde Kollnburg GmbH gegründet.
Es handelt sich um eine Hackschnitzelheizung, an der das Rathaus, der alte Bauhof mit Jugendheim, die Grundschule Kollnburg und die Waldpension angeschlossen sind.
Mit dem Einbau wurde die Firma Christian Bielmeier aus Viechtach beauftragt. Die Tiefbauarbeiten übernahm die Firma Blüml Bau aus Prackenbach.
Der Hackschnitzelofen (von HDG) hat eine Leistung von 200 KW, der Spitzenlastkessel (Buderus Ölbrenner) 140 KW. Es wurden 200 m Erdleitung (DIN 40) verlegt.

Auch in Allersdorf ist eine Hackschnitzelheizung geplant. Der Architekt Josef Weber aus Allersdorf wurde damit beauftragt, einen geeigneten Standort zu ermitteln. Es soll eine kleine Anlage für das Dorf werden, die später immer noch erweitert werden kann. Derzeit ist man auf der Suche nach Trägern.

Eine ebenfalls sehr neue Hackschnitzelheizung wird von der Familie Klimmer in Tafertshof betrieben.

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Pelletheizung
Pelletheizung von Andreas und Christine Schmidt und PelletsEine Pelletheizung wird mit Holzpellets betrieben. Diese sind genauso komfortabel wie Öl oder Gas, kosten aber weniger. Diese Presslinge werden aus Restholz hergestellt, das als Sägemehl, Hobelspäne oder Waldrestholz nicht anderweitig verwertet werden kann. Für eine Tonne Pellets werden ca. 6 - 8 Kubikmeter Holzspäne benötigt. Nach Trocknung der Späne auf einen Gehalt von 8 - 12 % Restfeuchte werden die Holzreste auf eine Größe von 4 - 6 mm zerkleinert.
Das im Holz enthaltene natürliche Lignin wird beim Pressen durch Druck und Wärme klebfähig und verklebt die Zellulosefasern des Holzes ganz ohne chemische Bindemittel.
Ähnlich einem Fleischwolf wird die Mischung dann gepresst und auf die gewünschte Länge abgeschnitten. Das Material erhitzt sich beim Pressen, wird danach abgekühlt und hierdurch gehärtet.

Der Energiegehalt bzw. Heizwert liegt bei ca. 5 kWh/kg. Somit ergibt 1 kg Pellets den Heizwert von einem halben Liter Heizöl.

Da Holzpellets eine sehr hohe Energiedichte haben brauchen Sie wesentlich weniger Lagerkapazität als andere Brennstoffe wie z.B. Stückholz. Der Vorrat für eine Heizperiode kann so problemlos in einem geschlossenen, trockenen Raum gelagert werden. Lagertanks können z.B. im Garten eingegraben werden und stören somit nicht einmal die Optik des Hauses. Die Anlieferung der Holzpelletserfolgt in einem Tankwagen, sie werden dann in einem Vorratskeller gepumpt.
Aufgrund Ihrer Größe haben Heizsysteme automatische Transportschnecken oder Sauger direkt zum Brenner der Heizung. Sie müssen also nicht selber schippen.
Die Heizanlage wird computergesteuert, so dass Wirkungsgrade bis zu 95% erreicht werden Der Brennraum bleibt ständig geschlossen, da die Holzpellets automatisch in diesen transportiert werden.

Als Beispiel einer Pelletheizung im der Gemeinde Kollnburg ist die Pelletheizung von Andreas und Christine Schmidt im Ortsteil Oed zu nennen.

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Biogasanlage
Biogasanlage der Familie HastreisterEine Biogasanlage dient zur Erzeugung von Biogas aus Biomasse. In vielen Fällen wird das entstandene Gas zur Strom-, und Wärmeerzeugung im angeschlossenen Kraftwerk genutzt.

Die Funktionsweise besteht darin, dass verschiedene Rohstoffen, z.B. Bioabfall, Gülle, Klärschlamm, Fette oder Pflanzen in einen luftdicht verschlossenen Fermenter eingebracht werden. Dort entsteht durch Gär- und Fäulnisprozesse das Biogas.

Biogasanlagen sind neben Wasserkraftwerken, Solaranlagen, Biomasseheizwerken und Windkraftanlagen wichtige Erzeuger von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien.

In der Gemeinde Kollnburg befindet sich im Ortsteil Schwarzhof eine Biogasanlage. Betreiber ist die Familie Hastreiter.

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Niedrigenergiehaus
Niedrigenergiehaus von Herrn Matthias KlinglAls Niedrigenergiehäuser werden Gebäude bezeichnet, die einen sehr geringen Energiebedarf für Heizwärme und Warmwasser haben.

Der Heizwärmebedarf von Niedrigenergiehäusern darf höchstens 70 kWh betragen, oder umgerechnet 7 Liter Heizöl oder 7 Kubikmeter Erdgas pro Quadratmeter und Jahr verbrauchen. Zum Vergleich: Die bis 2002 geltende Wärmeschutzverordnung (WSVO) erlaubte noch einen Heizwärmebedarf bis zu 100 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr.

Weil alle Komponenten von Niedrigenergiehäusern ausschließlich verbesserte Varianten ganz gewöhnlicher, in jedem Neubau erforderlicher Bauteile darstellen, ist das Niedrigenergiehaus ohne besonderen Zusatzaufwand zu errichten. Der Mehraufwand wird mit 3 - 8 % über den normalen Baukosten beziffert. Entscheidend für die Bewertung eines Hauses sind der sehr gute Wärmeschutz, die Vermeidung von Wärmebrücken anhand präziser technischer Kennwerte, eine normgerechte Luftdichtheit, die auch gemessen werden muss, Wärmeschutzverglasungen, eine kontrollierte Wohnungslüftung und eine effiziente Haustechnik. Hinzu kommen eine kompakte Gebäudeform und eine sehr gute Gebäudehülle, um diese niedrigen Verbrauchswerte zu erreichen.
Der Niedrigenergiehaus-Standard lässt sich bei allen Neubauten und Altbausanierungen umsetzen!

Generell gilt bei Niedrigenergiehäusern zu beachten:
  • Lage des Hauses und das örtliche Klima
  • Form der Gebäudehülle, ob kompakt oder zerklüftet
  • Ausrichtung der Hauptfensterflächen nach Süden
  • Zimmeranordnung nach Verwendungszweck (Wohnräume nach Süden, Küche, Bad und WC nach Norden, etc.)
  • Vermeidung von Wärmebrücken (Bauteile, die Wärme nach außen transportieren)
  • Dämmung: außen 20-40 cm dick, gut gedämmtes Dach, Kellerdecke und Geschossdecken
  • Einsatz von kontrollierter Lüftung mit 80 % Wärmerückgewinnung aus der Abluft
  • Fenster aus Zwei- oder Dreischeiben Wärmeschutzglas
  • Hohe Luftdichtheit der Gebäudehülle
  • Thermische Solaranlage zur Warmwasserbereitung, eventuell auch Heizung
  • Energieeffiziente Heizungsanlage (Brennwertkessel, Niedertemperaturkessel, Holzheizung)
  • Strom sparende Haustechnik und Haushaltsgeräte
Ein Beispiel für ein Niedrigenergiehaus in der Gemeinde Kollnburg ist das neu erbaute Wohnhaus des Herrn Matthias Klingl, Am Bürstling.

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Wasserkraftwerke
Wasserkraftwerk von Josef Wieser Kleinwasserkraft bezeichnet die Nutzung der hydraulischen Energie durch dezentrale, kleine Wasserkraftwerke und funktionieren nach demselben Prinzip wie große Wasserkraftwerke.

Sie unterscheiden sich vor allem durch die Leistungsklasse. Jährlich werden etwa 18 Mrd. kWh Strom aus Wasserkraft erzeugt. Der Anteil der Wasserkraft an der Stromerzeugung liegt bundesweit bei etwa 3,5 % (in Bayern: 15 %).
Die Revitalisierung von Klein- und Kleinstkraftwerken könnte dazu beitragen, dass mittelfristig bis zu 7 % der Stromerzeugung in Deutschland durch den regenerativen Energieträger Wasser gedeckt wird.

Revitalisierung von Kleinwasserkraftwerken umfasst:
  • Modernisierung: Verbesserung des Wirkungsgrades durch Einbau neuer effizienter Anlagenteile (Turbine, Generator, Regelung) und Umrüstung zur Erhöhung des Jahresnutzungsgrades.
  • Reaktivierung: Wiederinbetriebnahme stillgelegter, überwiegend/teilweise noch vorhandener Anlagen.
  • Nachrüstung: Erweiterung bestehender Anlagen durch Vergrößerung des Nutzungsumfanges (Ausbauzufluss, Fallhöhe).
Bei der Entscheidung, in Revitalisierungsmaßnahmen von kleinen Wasserkraftwerken zu investieren sind vor allem drei Faktoren zu berücksichtigen:
  • Nutzbares Potential der Anlage,
  • Anlagen- und Betriebskosten,
  • Bewertung und Vergütung des erzeugten Stroms.
Für die Entscheidung, eine Wasserkraftanlage zu revitalisieren, ist es notwendig, eine detaillierte Kosten-Erlös-Analyse zu erstellen. Hierzu sollte eine kompetente Beraterfirma eingeschaltet werden. Der Betrieb einer Kleinwasserkraftanlage bedarf einer wasserrechtlichen Erlaubnis oder Bewilligung. Bei der Reaktivierung alter Standorte bleiben alte Wasserrechte grundsätzlich erhalten, müssen aber bei der zuständigen Behörde (Landratsamt) angemeldet und ggf. verlängert werden.
Zur Errichtung der für den Betrieb der Wasserkraftanlage notwendigen baulichen Anlagen ist in der Regel zusätzlich eine bauplanungsrechtliche und bauordnungsrechtliche Genehmigung erforderlich. Für derartige baurechtliche Entscheidungen sind ebenfalls die entsprechenden Wasserrechtsbehörden (Landratsamt) zuständig. Im Verlauf des Baugenehmigungsverfahrens werden weitere Behörden, deren Zuständigkeitsbereich durch das Vorhaben tangiert wird, in das Verfahren eingebunden und um eine fachliche Stellungnahme gebeten (Naturschutzbehörde, Örtliche Fischereibhörde).
Im Gegensatz zur Errichtung großer Wasserkraftwerke hat die Reaktivierung von Kleinwasserkraftanlagen einen überschaubaren Eingriff in die Natur zur Folge, dennoch ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) in Einzelfällen erforderlich.

Mehr Informationen über Bundes- und Landesförderung von Wasserkraftwerken und zur Revitalisierung von kleinen Wasserkraftanlagen finden Sie auf unserer Seite "Nützliche Links".

Im Gemeindegebiet Kollnburg gibt es ein dutzend Wasserkraftwerke. Als Beispiel hierzu ist das Werk von Josef Wieser in Hinterviechtach zu nennen.

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Windkrafträder
Windkraftrad Seit mehr als tausend Jahren wird die Naturkraft des Windes durch die Menschen genutzt. Der Anteil der Windenergie im Gesamtstromverbrauch liegt gemäß dem DEW derzeit deutschlandweit bei ca. 5,7 Prozent. Die Bundesrepublik Deutschland will den Ausbau der Windenergie bis zum Jahre 2020 auf 25 % erhöhen.

Der Vorteil bei der Erzeugung von Strom aus Windkraft gegenüber Kraftwerken oder Gaskraftwerken ist, dass deutlich weniger CO2-Emmisonen in die Atmosphäre gelangt. Dazu kommt, dass Windkraftwerke für ihren Betrieb keine Zufuhr von Brennstoffen benötigen.

Als Nachteile von Windkraftanlagen sind der Anblick der Räder, event. auftretende Geräusche und die mögliche Gefahren für Tiere, insbesondere Vögel zu nennen.

Mehr Informationen über die Funktionsweise und die Vor- und Nachteile finden Sie auf weiterführenden Internetseiten (siehe "Nützliche Links").

Im Gemeindegebiet Kollnburg gibt es zwei Windkrafträder.

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